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Adliswil

Schweiz, Adliswil
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"Adliswil" ist eine politische Gemeinde im Bezirk Horgen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Sie ist seit den 1950er-Jahren zu einer Stadt in der Agglomeration Zürich gewachsen.

Wappen
Blasonierung
: "Geteilt von Blau und Gold. Oben ein halber goldener Adler an der Teilung, unten ein halbes blaues Mühlerad"

Adliswils Wappen besteht aus einem gelben Adler auf blauem Grund und einem halben blauen Mühlerad auf gelbem Grund. Diese beiden Symbole beziehen sich auf zwei der ersten Gebäude die es in Adliswil gab, nämlich das Restaurant Adler und die Mühle, die lange Zeit ein bisschen weiter flussaufwärts stand.

Geographie
Adliswil, Blick nach Nordosten
Adliswil liegt im unteren Sihltal zwischen Albis und Zimmerberg an der Grenze zur Stadt Zürich. Der Wald umfasst ein Drittel der Gemeindefläche, das Siedlungsgebiet und der Verkehr beinahe die Hälfte, 20 % dienen noch der Landwirtschaft.

Politik
Seit der Einführung der Stadtordnung 1974 leitet ein neunköpfiger Stadtrat die Verwaltung und bestimmt mit der Legislative Grosser Gemeinderat das politische Geschehen. Die Sitzverteilung nach den Wahlen vom 12. Februar 2006 im Gemeinderat: 10 Sitze SP, 8 SVP, 6 FDP, 5 CVP, 5 Freie Wähler, 2 EVP.

Stadtpräsidenten ist Harald Huber (FDP Stand 2009).

Im Nationalrat ist Adliswil durch Mario Fehr (SP) vertreten.

Bevölkerung


Wirtschaft
Einen starken Wachstumsschub erlebte die Gemeinde im 19. Jahrhundert durch die Industrialisierung, während der ein grosser Spinnereibetrieb, die Mechanische Seidenweberei Adliswil (MSA), aufgebaut wurde. Heute arbeiten viele der Einwohner in Zürich. Der überwiegende Teil der ansässigen Unternehmen ist im tertiären Sektor tätig. Insbesondere haben einige Versicherungen (Generali, Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft) einen Teil ihrer Verwaltung in Adliswil angesiedelt. Es arbeiten rund 5000 Personen in Adliswil.

Verkehr
Adliswil liegt an der Sihltalbahn (S4) der Sihltal Zürich Uetliberg Bahn (SZU), die Teil des Zürcher Verkehrsverbundes ist. Parallel dazu führt eine vielbefahrene Hauptstrasse von Zürich durch Adliswil über Sihlbrugg in den Kanton Zug.

Auf dem Gemeindegebiet der Stadt Adliswil wird die 1954 erbaute Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) im Auftrag der Eigentümer von der SZU betrieben. Die LAF ist die einzige öffentliche Luftseilbahn im Kanton Zürich.

Geschichte
Hinweise auf Siedlungen geben die Gräber aus dem Frühmittelalter, die man im Grüt gefunden hat. Die Abhänge von Zimmerberg und Albis wurden zuerst besiedelt, da der Talgrund entlang der Sihl immer wieder durch Hochwasser gefährdet war.

Der etymologische Ursprung des Ortsnamens "Adliswil" beruht auf "Adelmundes Wilare". Es bedeutet soviel wie "der Weiler des Adelmund". Mit Adelmund ist der Gründer Adliswils gemeint. Jeder Ortsname, welcher auf "-wil" endet, leitet sich vom alten deutschen Wort "Wilare" her, das soviel wie "grosses Gehöft", bedeutet. Die Ortschaft entstand durch die Ansiedlung weiterer Gehöfte um diesen ersten "Wilare". Beim Ortsnamen "Adliswil" entwickelte sich der Name des Inhabers "Adelmund" zu "Adlis". Möglicherweise hat auch der Name des Gasthofes "Adler" in Adliswil, seit dem 16. jahrhundert an der wichtigen Verbindung über den Albis Richtung Luzern gelegen, seinen Teil zum heutigen Namen Adliswils beigetragen. 1248 wurde Adliswil als "Adeloswile" erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1475 ist eine Brücke über die Sihl belegt. Auch im 15. Jahrhundert ist die erste Mühle mit Wehr erwähnt. Die Grundherrschaft lag beim Gross- und Fraumünster Zürich sowie bei den Klöstern Muri und Rüti und ging 1406 an die Stadt Zürich über.

In den Jahren 1942 bis 1945 befand sich in Adliswil, in den Räumen einer stillgelegten mechanischen Seidenstoffweberei, das zweitgrösste Internierungslager der Schweiz, das als Folge der deutschen Besetzung Südfrankreichs eingerichtet wurde. Insbesondere deutsche Juden, die zuvor in Südfrankreich Zuflucht gefunden hatten, versuchten sich seither in die Schweiz zu retten. Das Durchgangslager, das trotz seiner Grösse wegen der Abschirmung durch das Militär in der Bevölkerung wenig bekannt war, bot Platz für rund 500 Personen.geschichtsverein.ch: ", Zugriff am 3. September 2009

Persönlichkeiten
* Margrit Baur (* 1937), Schriftstellerin
* Bettina Bunge, (* 1963), deutsche Tennisspielerin
* Alex Hug, (* 1943), Schweizer Musiker
* Ferdy Kübler, (* 1919), Schweizer Radrennfahrer
* Peter Müller, (* 1957), Skirennfahrer
* Emil Ruh, (1884-1946), Schweizer Komponist und Dirigent
* Dennis Furrer, (*1980), Schweizer Mundart-Reaggae Sänger


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 16.06.2019 14:38 von den Wikipedia-Autoren.
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