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Birsfelden

Schweiz, Birsfelden
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"Birsfelden" (Baseldeutsch: "Birsfälde") ist eine politische Gemeinde im Bezirk Arlesheim des Kantons Basel-Landschaft in der Schweiz.

Geographie
Birsfelden liegt 259 m ü.M. an der Mündung der Birs in den Rhein. Es ist damit die tiefstliegende Gemeinde des Kantons Baselland. Auch der tiefstgelegene Punkt des Kantons befindet sich in Birsfelden, auf 246 Meter ü.M. an der Birsmündung in den Rhein. Die Birs bildet die Grenze zur Stadt Basel im Westen; im Norden und Nordosten bildet der Rhein die natürliche Grenze zu Basel und Riehen (Kanton Basel-Stadt) sowie zu Grenzach-Wyhlen (Deutschland). Im Osten und Süden grenzt Birsfelden an Muttenz. Zur Gemeinde gehören auch das Wasserkraftwerk Birsfelden und der Birsfelder Hafen am Rhein. Birsfelden ist durch die Tramlinie 3 mit Basel und durch die Buslinien 70 und 80 auch mit Liestal verbunden.

Die Fläche der Gemeinde beträgt 252 Hektaren, davon sind 81 % Siedlungsflache, 18 % Landwirtschaftsgebiet und 1 % Wald.

Wappen
Das Wappen von Birsfelden stellt drei gelbe Sterne, die unter einem weissen Wellenbalken stehen, auf rotem Grund dar. Die drei gelben Sterne symbolisieren den Flurnamen Sternenfeld, während der Wellenbalken die Birs darstellt.

Geschichte
Stein- und bronzezeitliche Funde sowie Reste einer römische Warte im Sternenfeld belegen die frühe Besiedelung der Birsmündung. Der "Birsfelder Hof" war schon im Hochmittelalter bekannt und gehörte den Grafen von Homberg und dem Kloster St. Alban in Basel. Nach dem Bau einer festen Holzbrücke 1425 über die Birs entwickelte sich auf dem Birsfeld eine kleine Brückensiedlung. Der grosse Aufschwung erfolgte aber erst nach der Kantonstrennung der beiden Basel im Jahr 1833, als die Birs Kantonsgrenze und Birsfelden Zollort wurden. In der Folge entstanden Gasthäuser mit Stallungen und Fuhrhaltereien mit Vorspannpferden. Dank seiner günstigen Verkehrslage unweit des frühen Industrieviertels St. Albantal, liessen sich hier auch viele Arbeitskräfte nieder.
Birsfelden gehörte lange zur Gemeinde Muttenz und erhielt erst 1874 den Status einer eigenständigen Einwohnergemeinde. Ab 1923 befand sich der Basler Flughafen auf dem «Sternenfeld» und Birsfelden war mit dem ganzen europäischen Luftverkehrsnetz verbunden. 1950 wurde dieser «internationale» Flugplatz zu klein und man verlegte ihn nach Blotzheim, wo der jetzige EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg entstand.

Der Name Birsfelden leitet sich von den früheren Feldern an der angrenzenden Birs ab. In der lokalen Umgangssprache wird Birsfelden auch "Blätzbums" genannt. Gemäss offiziellen Erklärungsversuchen stammt der Name vom früheren Flugplatz auf dem Sternenfeld, wonach mit "Blatz" der Flugplatz und mit "Bums" die lärmigen Geräusche, die die Flugzeuge bei der Landung verursachten, gemeint sein soll. Wahrscheinlicher ist aber, dass der Name aus mittelalterlichen Zeiten stammt. Damals war das St. Alban-Tor in der Basler Stadtmauer nachtsüber geschlossen worden, worauf sich die einreisenden Händlerzüge bis nach Birsfelden gestaut hatten. Prostituierte machten sich darauf diese Situation zunutze und boten der potenziellen Kundschaft ihre entgeltlichen Dienste auf den Feldern an; die vulgäre Bezeichnung wurde in der Umgangssprache bald darauf für das ganze Dorf übernommen und ist bis heute verbreitet.

Wirtschaft
Kraftwerk Birsfelden - Architekt Hans Hofmann
Zusammen mit den Arealen St. Johann und Kleinhüningen sowie dem Auhafen Muttenz bildet der Birsfelder Hafen die Rheinhäfen beider Basel, die zusammen eine Fläche von über 1,3 Mio. m² aufweisen. In Birsfelden befindet sich auch der Hauptsitz des international tätigen Unternehmens Vitra und von Delica.

Bevölkerung
30 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch und 27 % reformiert. Der Ausländeranteil beträgt 23.9 %.

Politik
Der siebenköpfige Gemeinderat von Birsfelden ist aus folgenden Personen zusammengesetzt:
* Claudio Botti (Gemeindepräsident/CVP)
:"Präsidiales und Sicherheit": Personalwesen, Einbürgerungen, Information, Einwohnerdienste, Wahlen und Abstimmungen, Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, Katastrophenvorsorge (GFS)
* Peter Buser (Vizepräsident/SVP)
:"Tiefbau": Verkehr, Strassen, Umweltschutz, Abfallbeseitigung, Sportplätze, Sporthalle, GGA, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Friedhof, Energie, Fischerei
* Walter Märki (SP)
:"Finanzen": Finanzen, Steuern, Versicherungswesen
* Jakob Nussbaum (FDP)
:"Hochbau": Hochbau, Ortsplanung, Wohnbauförderung, Liegenschaftsverwaltung, Grundbuch- und Katasterwesen
* Ursula Roth Somlo (SP)
:"Bildung, Jugend und Kultur": Schulwesen, Logopädie, Vorschulheilpädagogik, Kinder- und Jugendzahnpflege, Treffpunkt Lavater, Robinsonspielplatz, Tagesheime und Tagesfamilien, Mittagstisch, Kultur
* Brigitte Schafroth (SP)
:"Soziales": Sozialhilfe, Vormundschaft, Sozialberatung, AHV-Zweigstelle, Spitex, Alters- und Pflegeheim
* Claude Zufferey (SVP)
:"Sport und Wirtschaft": Schwimmhalle, Turnhallen, Sportplätze, Sporthalle, Gewerbe- und Wirtschaftsförderung, Markt, Informatik, Arbeitssicherheit, Schiesswesen
* Walter Ziltener (Gemeindeverwalter, nicht Mitglied des Gemeinderates)

:"Gemeindeverwaltung":

Partnergemeinde ist Plan-les-Ouates.

Sehenswürdigkeiten
* Birsfelder Museum
* Kraftwerk Birsfelden, mit seinen beiden Schleusenbecken für die Rheinschifffahrt und die Kraftwerkinsel, 1953/54 erbaut von Hans Hofmann
* Birsköpfli, bekanntes Naherholungsgebiet
* Bruderklausenkirche, 1957-1959 erbaut von Hermann Baur, beeinflusst von Le Corbusiers Wallfahrtskapelle in Ronchamp
* Vitra Center, Verwaltungsgebäude der Design-Möbel-Firma von dem kalifornischen Architekten Frank Gehry


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.10.2019 08:24 von den Wikipedia-Autoren.
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