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Duell: Toreros gegen Zocker

Europa
10.06.2012
Von Jürgen Herda    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Spanien will den Titel verteidigen, Italien die Reste des schlechten Rufs
Die einen können vor Kraft kaum laufen, die anderen kommen gerade aus dem Wettbüro. Das Spiel eignet sich prototypisch für ein Comic von Ralph König: Testosteron-geschwängerte Luft in Gdánsk, wenn die spanischen Zwergstiere auf die letzten Getreuen des gestürzten Patrone Berlusconi treffen. Zum Schluss reicht's für beide nur für ein Pünktchen: gerechtes 1:1!
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Italien versucht"s mit Sex-Appeal.

Anstoß, Ecke, Einwurf, so beginnt ein Spiel, das manche als ersten Hochkaräter dieser Euro bezeichnen - wieviel von der schwindsüchtigen Währung haben sie euch dafür bezahlt. Die Realität ist eine andere: 22 Zwerge wuseln sich schwindelig. Da, nachdem die rotgelben Stiere die ersten Minuten arg den Macker raushängen ließen, wagen sich jetzt auch die Coerlinblauen nach vorne: Freistoß von Pirlo -wetten, dass der nicht reingeht?

Auch hübsch: Ein Italiener wälzt sich am Boden, während sich seine Mannschaft in Ballbesitz wähnt. Hater ein anderes Wettbüro als seine Jungs? Ja, Oli Titan Kahn hat es voraus gezischelt - sssssss - das wird ganz schwer gegen die Italiener.

Zum Beispiel für Iniesta, dessen Schuss Buffon hält. Del Bosque guckt knurrig, seine Kabinenansprache dürfte den Tenor haben: "Jungs, ich hab da kein Problem damit, wenn ihr so weiter spielt, schicke ich euch zu Hause in die Arena, für jeden dazu einen drei Tonnen Stier, der seit sieben Wochen nichts zu essen bekommen hat."
Italiens Stürmer Mario Balotelli.

Doppelchance für Iniesta, dann auf der anderen Seite Flanke von Cassano, Kopfball Motta, Casillas gerade noch dran. Zur Abkühlung gibt"s den Pauseneistee.

Torres macht sich warm, als ob er zu Hause vor dem Spiegel steht und Ballettdehnübungen vollbringt, bei denen er sich zuhaucht: "Oh, wie schön du bist, so viel schönnerrr als diese Schwuchtel Ronaldo." Spaniens Druck nimmt zu, weider Versuch von Iniesta.

Jetzt verliert Ramos die Übersicht und auch noch den Ball an, wen schon, Balotelli, der geht allein aufs Tor zu, denkt dabei, wie Bela Rethy verrät, "Ich bin das größte Talent auf Erden", schiebt den Ball vom linken auf den rechten auf den linken, auf den rechten ... da kommt Ramos angerauscht, der sich nach seinem Stoßgebet wieder vom Schock der eigenen Unzulänglichkeit erholt hat und rutscht ihn den Ball. Es dauert noch eine Zeit, bis der schwarze Irokese mit dem weißen Haarstrich bemerkt, dass er nur noch Telli ohne Balo ist - und wird anschließend ausgewechselt.

Gooooooooooooolllll - besser caaaaaaaaalciooooo! Für ihn, Telli-senza-Balo kommt Antonio di Natale, ein really old boy, den Pirlo auf die beschwerliche Reise schickt, allein vor Casillas macht er das 1:0, als ob es sein letztes ist. Kaum haben wir uns von dem Schock eines italienischen Tors erholt, schreit Bela schon wieder ins ruhige Fernsehzimmer: TOOOOOOOOOOOOOOOR! 1:1. Der viel gescholtene, falsche Neuner, der Anti-Messi(as) Fabregas beweist sich, Spanien, Europa, dass er ein ganzer Kerl ist.

Torres kommt, nachdem er fast die ganze zweite Hälfte noch Balett üben durfte, geht den schmerzensreichen Weg, den er vor dem brutalen 1:0 gegen Deutschland 2008 gegangen war, doch Buffon sei davor, weit draußen, klärt ins Seitenaus - so hat der Torres wohl nicht mit ihm gewettet.
Di Natale schießt Italien in Führung.

Italien immer noch auf Augenhöhe, Senior di Natale mit artistischer Fluggrätsche. Freistoß Xavi, sprich Schaaafi, legt sich den Ball zurecht, das kann er. Treffen nicht. Zweimal Gelb für Spanien in der 82., das sieht man frustrierte Ochsen. Mit Gelb im Rücken gibt sich Torres noch mal nen Ruck, und zwirbelt den Ball über den rausgeeilten Buffon hinweg aufs Tordach. Mist für den ECHT-Wasserstoffblonden!

Gut, bien, bueno, echt doll für uns alle: die Superhelden üben sich in Hl. Martin und teiulen die Punkte. Jetzt mal wirklich altruistisch, Jungs, und mal die Iren und Kroaten vorbeilassen. Habt doch endlich mal den Kragen voll, und lasst auch die anderen an die EURO-Fressnäpfe, gerade die Iren hätten"s bitter nötig!

 

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