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Geoagiu

Rumänien, Geoagiu
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"Geoagiu" (ung. "Algyógy", deutsch (alt) "Gergesdorf") ist eine Stadt in Rumänien im Kreis Hunedoara. Sie liegt am Fluss Mureş in einer Höhe von 217 Metern über NN. Der gleichnamige Fluss Geoagiu mündet an dieser Stelle in den Mureş.

Die Stadt hat ungefähr 3000 Einwohner, mit den umliegenden eingemeindeten Dörfern sind es 6000. Eine Eisenbahnstrecke und die Nationalstraße DN 7 verbinden Geoagiu mit seiner Umgebung.

Geschichte
Die ersten Informationen über die Existenz der Ortschaft gehen in die Zeit der Daker im ersten Jahrtausend vor Christus zurück, da in der Gegend eine Reihe von archäologischen Entdeckungen gemacht wurden. Auf Grundlage von vielen historischen Theorien ist der Name der Festung "Germinsana", die nach der römischen Eroberung im 2. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde, dakischer Herkunft. Auch wurde die Festung auf einer anderen alten dakischen Zitadelle errichtet.

Der Name "Germisana" bedeutet übersetzt "Heißes Wasser" ("germi=Hitze, sara=Wasserfall") und weist auf die bereits den Dakern bekannten Thermalquellen in der Gegend hin, die von den Römern später genauer erforscht und erschlossen wurden.

Die erste urkundliche Erwähnung von Geoagiu erfolgte im Jahr 1291. Der Name wurde in einen Dokument benutzt, das an einem Grundstück in "Binţinţi" angrenzt (heute heißt das Dorf Aurel Vlaicu).

Zu Beginn des Jahres 1397 wurde Geoagiu Residenzstadt eines großen adligen Gutes. Der letzte Eigentümer des Gutes war János Corvin, der Sohn von Matthias Corvinus, dem das Land bis 1506 gehörte. Danach ging es in den Besitz des ungarischen Königs über. Ein Jahr später, am 5. Dezember 1507, wurde es an Radu den Großen, Herrscher eines rumänischen Fürstentums, an seine Frau Anca und ihren Sohn Vlad gestiftet. Während dieser Periode stieg die Bedeutung von Geoagiu, denn im Jahr 1510 erhielt die Stadt die Marktrechte, da sich dort eine Kurie, also die Heimstätte des Adligen, befand.

Von 1517 wurde es für nur 14 Jahre Eigentum des rumänischen Fürsten Neagoe Basarab; er ließ den Ort durch die von ihm berufenen Adeligen Horvat und Cioara verwalten.

Im Jahr 1531 säkularisierte König Johann Zápolya den klösterlichen Besitz Geoagius . Zusammen mit 18 Dörfern in der Umgebung stiftete er den Ort mit seinem Herrschersitz in der Mitte seinem ergebensten Armeeführer Kún Kocsárd.

Nach der Vereinigung mit Rumänien am 1. Dezember 1918 wurden die ehemaligen adligen Besitztümer und einige angrenzende Landstriche zu einem ländlichen Bezirk Geoagiu geformt.

Im Juni 2001 wurde Geoagiu als erster Ort Rumäniens im neuen Jahrtausend offiziell zur Stadt ernannt.

Wirtschaft
Die Stadt erzielt ihre Einnahmen durch die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse und durch den Tourismus.

Sehenswürdigkeiten
* Die "Ruinen der römischen Festung" westlich der Stadt an der Grenze zur Ortschaft Cigmău.
* Eine alte "römische Straße" von Geoagiu nach Geoagiu-Băi.
* Eine "römische Thermalquelle" in Geoagiu-Băi, die durch eine aus Terracotta bestehenden Wasserleitung mit dem Schloss verbunden war.
* Der "Natau-See" ist ein Paradies für Angler. Der Gipfel auf einem angrenzenden Hügel des Sees ist ein hervorragender Aussichtspunkt.
* Kirchen: Die "Kirche von Bozeş" aus dem 15. Jahrhundert, die "christliche Paleo-Kirche" aus dem 12. Jahrhundert und die "Stadtkirche Geoagiu" aus dem 15. Jahrhundert.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 06.04.2020 02:01 von den Wikipedia-Autoren.
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