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Gletscherabbruch droht das Dorf

Schweiz
09.09.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Dorf in der Schweiz wegen drohenden Gletscherabbruchs geräumt
Im Schweizer Saastal im Kanton Wallis droht ein Gletscherabbruch. Deshalb mussten am Samstagabend etwa 150 Menschen in Saas-Grund ihre Häuser verlassen. Geologen hatten an der Zunge des Triftgletschers in den vergangenen Wochen stärkere Bewegungen gemessen, zuletzt bis zu 130 Zentimeter am Tag, wie die Einsatzleitung aus Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz am Samstag berichtete. Sie rechnete innerhalb von Stunden mit dem Abbruch. Der Gletscher mit einem Ausgangspunkt auf über 3300 Metern Höhe geht seit 1986 kontinuierlich zurück, insgesamt mehr als zwei Kilometer bis 2015, wie die Statistik zeigt.
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Saas-Grund (dpa) - Dabei könnte eine Eislawine ausgelöst werden, die das Dorf erreichen könnte. Das Gebiet unterhalb des Gletschers und die Wanderwege in der Region wurden gesperrt. Eine Bergbahn stellte den Betrieb ein. Eine Straße wurde gesperrt.
Eine Schnee-Lawine, die durch eine kontrolliere Lawinensprengung ausgelöst wurde, rollt am 08.03.2017 in Anzere im Kanton Wallis (Schweiz) einen Berg hinab. Die Lawine gehört zu einem Forschungsprojekt des WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) aus Davos (Schweiz).

Ende August hatte ein gewaltiger Felssturz in Graubünden eine Geröll- und Schlammlawine ausgelöst, die das Dorf Bondo erreichte. Acht Wanderer wurden wahrscheinlich mitgerissen, darunter vier Deutsche. Die Behörden gaben die Suche nach ihnen nach mehreren Tagen auf. Im Dorf wurde niemand verletzt, weil die Einwohner nach einer Warnung rechtzeitig flüchten konnten. Am Dorfrand wurden einige Häuser vom Schlamm eingeschlossen; in einem Bachbett und auf der Straße türmte sich eine meterhohe Geröllschicht.

 

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