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Italien, das Land, wo die Zitronen blühen...

Europa
Von Birgit Kohl   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
...und nicht nur!
Dieses Land mit seinem unglaublichen Kultur- und Freizeitangebot zeigt eine landschaftliche Vielfalt, die Seinesgleichen sucht.
Galerie
Costa Molise

Ein durchwegs mildes und freundliches Klima empfängt den Besucher nicht nur in den Sommermonaten, sondern auch im Frühjahr, Herbst und Winter – wo der Reisende Natur und Kultur ohne die oft extrem grosszügige Sommer-Sonnenbestrahlung sogar besser geniessen kann. Im Winter laden ausserdem die Alpen und der Apennin zum Skifahren ein. Somit ist Italien mit seinen 8.500 km Küste nicht nur ein Land für den klassischen Sommerurlaub.
Die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit der Italiener, die ihren Ausdruck in „la mia casa è la tua casa“ findet, eine vielfältige und abwechslungsreiche Küche, italienischer Design und die vielen natürlichen und kulturellen Highlights des Landes locken Scharen von Touristen an.





Italien, das ist der berühmte Stiefel, der im Norden durch die Autonome Region Südtirol und die Alpen mit Gipfeln bis zu 4700 Metern begrenzt ist. Die Mittelachse stellt der Apennin, der sich von Norden nach Süden zieht. Die Region Kalabrien bildet die Stiefelspitze und der Salent, Teil der Region Apulien, liefert den Stiefelabsatz. Umspült wird dieses Traumland im Westen vom Tyrrhenischen Meer, im Süden vom Ionischen Meer und im Osten von der Adria. Sardinien, Sizilien und weitere idyllische Inselgruppen bilden die italienischen Perlen im Mittelmeer. Ihre zum Teil noch aktiven Vulkane sorgen für Feuer und Rauch.
Das italienische Naturerlebnis, das sind auch 31.742 Quadratkilometer und somit 10,5 % des gesamten italienischen Gebietes, die unter Naturschutz stehen.
Besonders die Abruzzen und Marken mit den Nationalparks Parco Nazionale dei Monti Sibillini, del Gran Sasso und dell’Abruzzo, Südtirol mit dem Stilfser-Joch-Nationalpark und Kampanien mit dem Parco Nazionale del Cilento und Vallo di Diano finden hier besondere Erwähnung.


Durch seine wechselhafte Geschichte, bei der sich Etrusker, Griechen, Römer, Langobarden, Sarazenen, Habsburger, Franzosen und Spanier die Klinke in die Hand gaben, weist Italien auch einen facettenreichen kulturellen und kulinarischen Reichtum auf.
Roemisches Theater in Aosta

Jedem sind natürlich die „monumenti dell’antica Roma“ bekannt. Sie ziehen sich von Norden nach Süden - sprich: vom Aostatal bis nach Sizilien - durch das Land und locken noch immer viele Besucher an. Pomeji und das Herculaneum gehören inzwischen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Beachtung verdienen die Nekropolen (Totenstädte) der Etrusker, die sich in Mittelitalien (Volterra, Orvieto, Chiusi) befinden. Zahlreiche Museen (u. a. auch in Rom) zeigen uns etruskische Keramik, Waffen, Alltagsgegenstände und Schmuck.
Sehenswert sind natürlich auch die vielen Hinweise auf die griechische Kultur, die im Süden zwischen Sizilien, Kampanien, Kalabrien, Basilikata und Apulien Verbreitung fand. Höchster Ausdruck hierfür ist dabei das Paestum südlich von Salerno, das 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde.
Die italienische Romanik in Nord- und Mittelitalien schenkt uns viele, meist dreischiffige Kathedralen, wie die von Pisa, Lucca, Modena und Cremona, sowie Dom und Baptisterium in Parma, S. Michele in Pavia und S. Zeno in Verona. Auch Apulien im Süden ist für seine hervorragende romanische Baukunst bekannt. Sie findet ihren Ausdruck in der Basilika San Nicola in Bari, sowie in den Kathedralen von Bari und Trani.
Mittelalter und „Rinascimento“ warten mit unzähligen Kunstschätzen auf.
Auf der stets umkämpften Halbinsel wimmelt es von Norden bis Süden nur so von Burgen und Schlössern unterschiedlichster Herkunft.
Nach dem Zerfall des weströmischen Reiches im Jahr 476 eroberten zunächst die Langobarden Norditalien und die Toskana.
751 überrannten sie dann auch die byzantinischen Gebiete Mittelitaliens, bevor Karl der Grosse die Herrschaft im Langobardenreich übernahm.
Durch den Aufschwung von Handel und Verkehr gewannen insbesondere die Städte Norditaliens im 11. Jahrhundert zunehmende Selbstständigkeit. Die Normannen und zahlreiche Städte Oberitaliens unterstützten während des Investiturstreits den Papst.

Mit dem Untergang ihrer Dynastie 1268 scheiterten die Versuche der Staufer, die schwindende Reichsgewalt in Italien zu erneuern. Den Süden beherrschte ab 1268 die französische Dynastie der Anjou, der Norden zerfiel in eine Reihe von formal mit dem Heiligen Römischen Reich zugehörigen, jedoch beinahe selbständigen Städten mit ihrem Umland. Im 14. und 15. Jahrhundert entstanden im Zeitalter der Renaissance Mittelmächte mit einem enormen wirtschaftlichen und kulturellen Vorsprung. Fünf Mächte, das süditalienische Königreich (das zunehmend unter spanischen Einfluss geriet), der Kirchenstaat, Florenz, Mailand und Venedig teilten sich in wechselnden Koalitionen die politische Macht und die Ressourcen der Halbinsel.
Im Kampf um die Vorherrschaft in Italien ab dem späten 15. Jahrhundert siegte Spanien über Frankreich, doch konnte Venedig - wiederum in wechselnden Koalitionen - das Machtgleichgewicht so stabilisieren, dass der spanische Einfluss überwiegend im Süden spürbar war, wenn er auch immer wieder auf Genua und Mailand ausgriff.
Zur Einigung Italiens kam es erst im Jahre 1860 unter dem Savoyer Vittorio Emanuelle II, mit Hilfe von Cavour und Garibaldi.

Livorno, Piazza Grande, 19. Jahrhundert
Da Italien sich zu Beginn des Ersten Weltkrieges aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte Julisch Venetien, das Trentino sowie das deutschsprachige Südtirol annektieren.

Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascisti genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich selbst als „Duce“ (Führer) an die Spitze von Volk und Staat. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögern des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit dem Rückzug der italienischen Truppen vor den anrückenden Aliierten und dem Sturz der faschistischen Regierung im Herbst 1943 brach Italien den Dreimächtepakt, wechselte die Fronten und erklärte nunmehr seinem vormals Verbündeten den Krieg.

Der folgende Einmarsch der deutschen Wehrmacht stieß auf den Widerstand der Resistenza. Nach der Befreiung Mussolinis durch deutsche Fallschirmjäger in den Apenninen erfolgte die Installation einer Marionettenregierung unter Mussolini in Norditalien bis nach Rom am 23. September 1943 (Italienische Sozialrepublik). Dieser neue Staat blieb mit Deutschland verbündet und erklärte seinerseits dem von den Alliierten besetzten Teil Italiens den Krieg. Eine frischrekrutierte Armee von 40.000 Freiwilligen (Schwarze Brigaden) standen als vermeintlich legitime Staatsgewalt von Beginn an in einer Art Bürgerkrieg gegen die italienischen Partisanen, der sich die letzten 18 Monate bis zum Ende des Krieges hinzog.Als sich die deutschen Verbände im Juni 1944 bis zur „Gotenlinie“ im Apennin zurückzogen und italienische Partisanen ihre Überfälle auf deutsche Soldaten verstärkten, kam es zu Massakern an der Zivilbevölkerung und weiteren schweren Kriegsverbrechen durch die deutschen Besatzer und Truppen der faschistischen Sozialrepublik Italien. Am 28. April 1945 kapitulierten die Wehrmachtsverbände in Italien vor den Westalliierten, die Kämpfe hielten aber noch bis zum 2. Mai 1945 an.

Durch den Frontwechsel blieb Italien nach Kriegsende von größeren Gebietsabtretungen verschont (Umland von Triest an Jugoslawien bzw. das heutige Slowenien und Kroatien, Dodekanes an Griechenland, die Gemeinden Tende und La Brique an Frankreich, sowie Verlust sämtlicher Kolonien).
Eine verfassungsgebende Versammlung beschloss die neue Costituzione della Repubblica Italiana am 22. Dezember 1947. Sie trat zum 1. Januar 1948 in Kraft.
Die Nachkriegsgeschichte Italiens zeichnet sich innenpolitisch durch häufige Regierungswechsel, außenpolitisch durch die Gründungsmitgliedschaft in der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und wirtschaftlich durch das Wirtschaftswunder (miracolo economico) aus. Nach Jahrzehnten hoher Inflation, auch durch Entwertung der Lira, wurden in den 1990er Jahren die Staatsfinanzen unter Kontrolle gebracht, und Italien übernahm als Währung den Euro.
Anfang der 90er Jahre wurde die politische Elite des Landes vom Korruptionsskandal Mani pulite weggefegt. Seitdem wird die Politik Italiens von Parteienbündnissen um die Figur von Silvio Berlusconi sowie von wechselnden Mitte-links-Koalitionen bestimmt.



Repubblica Italiana, italienische Republik
Amtssprache: italienisch
Hauptstadt: Roma
Staatsform: parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt: Staatspräsident Giorgio Napoletano
Regierungschef: Ministerpräsident Silvio Berlusconi
Fläche: 301.338 Quadratkilometer
Bevölkerungsdichte: 199,3 Einwohner pro Quadratkilometer
BIP 2008
-Gesamt (PPP) * $ 1.814 Milliarden (10.)
-Gesamt (Nominal) * $ 2.313 Milliarden (7.)
-BIP/Einw. (PPP) * $ 30.581 (28.)
-BIP/Einw. (Nominal) * $ 48.996 (21.)
Währung: Euro
Nationalhymne: Fratelli d’Italia
Nationalfeiertage: 25. April, 2. Juni



Beim Besuch dieses gastfreundlichen Landes bieten sich Ihnen endlose Möglichkeiten. Fangen wir im Norden an und bewegen uns Richtung Süden
Erster Schnee

Aostatal: Wie wäre es mit einer „settimana bianca“, einem Skiurlaub, in dieser zauberhaften Ecke an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich? Auch die lokale Bergküche, hervorragende Weine und Kulturschätze von der Römerzeit bis zum Mittelalter warten auf Sie.

Südtirol: Wer kennt sie nicht, diese Region mit alpenländlicher Gemütlichkeit und mediterranem Flair? Von der Berghütte zu den Wellness-Hotels, vom süffigen Bier im Biergarten zum prickelnden Aperitiv in einer Bar unter Palmen – hier finden Sie einfach alles.

Lombardei: Shopping in Mailand und Bergamo, Böotchentour oder Windsurfing an Lago Maggiore, Comer See oder Gardasee, Bergtouren oder Skifahren am Adamello oder Stilfser Joch, ganz zu Schweigen vom reichhaltigen Angebot an Weinen und Speisen, was wollen Sie mehr?

Piemont: Wer kommt nicht ins Schwärmen, wenn er von den Weinen, Trüffeln, Schokoladen und anderen Spezialitäten des Piemont hört? Obendrein finden wir hier auch eines der Industrie- und Kulturzentren Italiens in Turin, mit zahlreichen Museen und Kunstschätzen und einer unglaublichen Freundlichkeit der Bewohner…

Venezien mit Venedig: Strände, Villen, Berge, Thermen und Kultur pur erwarten Sie in Venedig und „Hinterland“. „Ombre e cicheti“ (das Gläschen Wein und kleine Vorspeisen, man könnte sie italienische „tapas“ nennen) sind das Zauberwort in dieser kulinarisch reichhaltigen Gegend.

Palazzo Coronini Cromberg
Friaul Julisch Venetien: In dieser „Vielvölkerregion“ mit österreich-ungarischen, slowenischen und kroatischen Einflüssen gibt es neben einer unverfälschten Natur auch eine gute Küche und hervorragende Weine. Prosciutto di San Daniele, Schweinefleisch, Montasio-Käse, Polenta und, an der Küste, zahlreiche Fischgerichte begleiten die „vini rossi e bianchi“ der Gegend. Und danach bitte ein Gläschen Grappa!

Emilia-Romagna: Wer kennt sie nicht, die Heimat von Tortellini, Tagliatelle und Lasagne? Dazu gibt es herrliche „sughi“, Saucen, die die Nudeln in bester Weise begleiten, Wein…und Culatello, prosciutto di Parma und Co…Ferrara, Stadt der Renaissance und Bologna sind kulturelle Höhepunkte dieser genussreichen Region

Ligurien: Das malerische Cinqueterre, Portovenere, Genova (Genua) mit seinem sehenswerten „Aquarium“ und die Küste im Land der Seefahrer warten mit einer vielfältigen Küche mit trenette al Pesto, cappon magro, einem Kapaun mit Languste und verschiedenen Gemüsen und fruchtigem Vermentino-Wein auf.

Toskana: Florenz, Siena, Prato, Lucca, Pisa dürfen bei keiner Reiseplanung fehlen. Die kulturelle Vielfalt der Toskana können Sie auch zu Fuss, per Pferd oder Drahtesel entdecken. Geniessen kann man dann dabei bei einem Glas Rotwein alle „ben di Dio“ (Güter Gottes) der toskanischen Küche.

Umbria: Die Heimat von Franz von Assisi ist ein weiteres kulturelles Kernstück Italiens. Kirchen, Klöster, stille Seen und Wälder laden zum Entspannen ein. Die Schokolade Perugias und das umbrische Olivenöl sind weithin bekannt. In vielen Agriturismen (Landgütern) können Sie unvergessliche Ferien verbringen.

Marken: Nicht nur die Adria-Strände laden Sie in diese Region ein. Ein reichhaltiges Erbe aus dem Mittelalter mit Kirchen, Klöstern und Festungen wartet auf Ihren Besuch. Und die raffinierte Küche der Gegend bietet Ihnen vom „Brodetto“, einer Fischsuppe mit zahlreichen Fischsorten, dem allzeit gegenwärtigen „Pollo“ bis zu den „Olive ascolane“, mit Hackfleisch gefüllten Oliven, auch leichte bis mittelkräftige Rot- und Weissweine.

San Paolo fuori le Mura, Rom
Latium mit Rom: Diese geschichtsträchtige Gegend mit Nekropolen der Etrusker, unendlich vielen „monumenti romani“, Kirchen und natürlich der Vatikanstadt in ihrem Inneren, weiss von jeher darum, viele Gäste zu versorgen. So kann man verschiedene Nudel-, Fisch- und Fleischgerichte und die hervorragenden carciofi (Artischocken) mit einem Gläschen Frascati in zahlreichen Osterien und Restaurants verkosten. Wie wäre es zum Abschluss mit einer Granita al caffè?

S. Stefano in Sessanio, Abruzzen
Abruzzen: Wollen Sie vielleicht unter südlicher Sonne Skifahren und in der Ferne das Meer sehen? Dann sind die Abruzzen für Sie ein „must“. In dieser herrlichen Natur gibt es aber auch Kirchen, Klöster, Burgen und Schlösser zu sehen. Maccheroni alla chitarra, die bekannten Weine der Gegend und viele Käse und Wurstwaren, vom Pecorino bis zum Guanciale begleiten Sie auf Ihrer Reise.

Molise: Diese kleine Region Süditaliens wartet mit seinem Küstenstreifen, vielen Naturparks, Schlössern, Burgen und Kirchen auf. Auch für einen noch unverfälschten Wintertourismus ist gesorgt. Sollten Sie einen Kongress organisieren wollen, sind Sie in Campobasso, Isernia und Termoli richtig. Wie in den Abruzzen finden Sie auch hier eine unverfälschte und einfache Küche vor, die Sie auf dieser Tour Nature begleitet.

Sardinien: Das ist nicht nur die legendäre „Costa Smeralda“ mit ihren VIPs. Die Insel ist von Traumstränden nur so umrundet. Im Landesinneren finden wir Nuraghen, Gebäude, deren Herkunft bisher immer noch rätselhaft ist. Phönizier, Karthager und Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen. Und auch in kulinarischer Hinsicht ist das Angebot vielfältig: Nudel- und Fischgerichte, porcheddu, gegrilltes Spanferkel, herrliche Käse und Nachspeisen und dazu ein Glas Vermentino oder Cannonau

Kampanien: Neapel sehen und dann sterben…vorher sollten Sie allerdings unbedingt Pizza, einen echten Mozzarella di Bufala und einen Babà, die süsse Spezialität Kampaniens schlechthin versucht haben. Und auch kulturelle und naturalistische Highlights wie Caserta, Pompeij und Herculaneum, Capri, Ischia und Amalfiküste gesehen haben.

Ordona, römische Straße
Apulien: Was halten Sie von einer Radtour durch die Natur- und Kulturlandschaft Apuliens? Griechen, Karthager, Römer und Staufer, um nur einige zu nennen, haben viele Kunstwerke und eine kulinarische Vielfalt in diesem traumhaft schönen Gebiet hinterlassen. Pasta, Gemüse, Fisch und unglaublich süsse dolci sind neben der unglaublich erfolgreichen Trauben- und Weinproduktion zu geniessen.

Basilikata: Diese recht einsame Region Süditaliens hat auch neben dem Meer viel Natur zu bieten. Der Pollino, ein Gebirgszug zwischen Kalabrien und Basilikata lädt zum Wandern ein. Die Küche der Gegend ist berühmt für ihren „peperoncino“, Nudel- und Wurstwaren, sowie mit Honig angereichterte Desserts.

Kalabrien: Die Besiedlung durch Griechen, Römer, Germanen, Goten, Langobarden, Franken, Sizilianer, Sarazenen, Franzosen und Spanier hat ihre Spuren sowohl in der Kulturlandschaft als auch in der Küche hinterlassen. Fischgerichte, parmigiana di melanzane (ein Auberginenauflauf), Zitronen, Orangen und Artischocken gehören zu den Reichtümern der Gegend.

Sizilien: Liparische Inseln, Taormina, Palermo, Agrigento, Siracusa, Catania, Messina – wohlklingende Namen mit einer interessanten Geschichte. Vor dem Hintergrund einer Besiedlung durch viele Eroberer empfängt auch diese Gegend Sie mit vielen kulturellen und kulinarischen Leckerbissen. Von Fisch bis Fleisch, vom Nudelgericht zur süssen Nachspeise arabischer Herkunft, über Südfrüchte aller Art bis hin zu Marsala und anderen Weinen – hier finden Sie alles was das Herz begehrt.
Stromboli, Sizilien



So gibt es auch heute noch ein deutliches Nord-Süd-Gefälle, das nicht einmal der Tourismus der südlichen besonders von der Sonne geküssten Regionen ausgleichen kann.
Auch die Wirtschaftskrise hat die italienische Industrie nach neuesten Angaben der Zentralbank um ein Vierteljahrhundert zurückgeworfen. Die weltweite Finanzkrise hat die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone besonders hart getroffen. In Deutschland und Frankreich ist die Produktion lediglich um 13 beziehungsweise zwölf Quartale zurückgeworfen worden, in Italien dagegen um 100. Italiens Industrie macht vor allem die zunehmende Konkurrenz von Billiganbietern aus Ländern wie China zu schaffen.
Die italienische Politik wird ausserdem vor allem im Ausland oft heftig kritisiert.
Dennoch wird Italien weiter versuchen „bella figura“ zu machen, also gut dazustehen. Italienischer Design, die italienische Küche, das grosse kulturelle Angebot und die Freundlichkeit der Italiener auch den geliebten „bambini“ gegenüber werden hierbei sicher hilfreich sein.
Überblick
 

 

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