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Nowokuibyschewsk

Russland, Nowokuibyschewsk
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"Nowokuibyschewsk" () ist eine Großstadt mit rund 111.500 Einwohnern (Stand 2007) in Russland, in der Oblast Samara. Gelegentlich wird auch der Name "Nowaja Samara" verwendet.

Geographie
Nowokuibyschewsk liegt in Zentralrussland, nahe dem linken Ufer der Wolga und rund 20 km südwestlich der Oblasthauptstadt Samara. Zusammen mit acht kleineren Ortschaften (zwei Dörfer und sechs Siedlungen) bildet die eigentliche Stadt Nowokuibyschewsk die territoriale Einheit „kreisfreie Stadt Nowokuibyschewsk“ (russisch ).

Die nächstgelegenen Städte sind Samara sowie das 18 km südwestlich von Nowokuibyschewsk gelegene Tschapajewsk.

Geschichte
Nowokuibyschewsk wurde als Industrieort sowie Wohnsiedlung für das benachbarte Samara, das damals nach dem Politiker Walerian Kuibyschew "Kuibyschew" hieß, gegründet. Die Anfänge der Stadt datieren in das Jahr 1946, als mit dem Bau der Nowokuibyschewer Erdölraffinerie begonnen wurde. Ursprünglich nur als kleine Arbeitersiedlung geplant, wuchs der Ort aufgrund seiner verkehrstechnisch günstigen Lage immer weiter an. 1952 bekam er dann die Stadtrechte zugesprochen und überschritt Mitte der 1960er-Jahre die Großstadtmarke von 100.000 Einwohnern. 1992 wurde die Siedlung Majak nach Nowokuibyschewsk eingemeindet.

Wirtschaft und Verkehr
Der Bahnhof von Nowokuibyschewsk
Nowokuibyschewsk ist eine Industriestadt, in der Erdölverarbeitung und die chemische Industrie die wichtigste Rolle für die Wirtschaft spielen. Darüber hinaus gibt es hier eine Pipelineröhrenfabrik, zwei Heizkraftwerke sowie mehrere Betriebe aus dem Bereich der Leicht- und der Nahrungsmittelindustrie. Die Vielzahl der schadstoffintensiven Industriebetriebe auf relativ engem Raum bedingt in Nowokuibyschewsk ein auch für russische Verhältnisse hohes Niveau an Luftverschmutzung.

Die Hauptverkehrsverbindungen der Stadt gehen vom benachbarten Samara aus, wo es unter anderem einen Anschluss an die Fernstraße M5, einen Binnenhafen sowie einen internationalen Flughafen gibt. Nowokuibyschewsk hat zusätzlich einen eigenen Bahnhof mit Verbindungen unter anderem nach Samara, Tschapajewsk und Sysran.

Söhne und Töchter der Stadt
*Inga Abitowa (* 1982), Langstreckenläuferin
*Oleg Saitow (* 1974), Boxer


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 24.01.2022 04:19 von den Wikipedia-Autoren.
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