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Schwarzer Tag für die Azzurri

Europa
14.11.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Pressestimmen zum WM-Qualifikationsspiel Italien - Schweden
Der viermalige Weltmeister Italien hat erstmals seit 60 Jahren die Endrunde einer Fußball-WM verpasst. Die Squadra Azzurra fehlt 2018 in Russland, nachdem es am Montagabend in Mailand gegen Schweden nur zu einem 0:0 reichte. Das Playoff-Hinspiel am Freitag in Stockholm hatten die Italiener 0:1 verloren.
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Berlin (dpa) - 1958 fand letztmals eine WM ohne Italien statt. Die Schweden lösten hingegen zum zwölften Mal das WM-Ticket und sind nach zuletzt zwei gescheiterten Versuchen erstmals seit dem Turnier 2006 wieder dabei. Vor elf Jahren waren die Skandinavier im Achtelfinale an Gastgeber Deutschland gescheitert.

ITALIEN
«Tuttosport»: «Die Wahrheit tut weh, ja, und noch nie so sehr wie dieses Mal: Denn die Wahrheit ist, dass es zu Recht so ist. Italien fährt nicht zur Weltmeisterschaft, weil es das verdient hat: Angefangen bei dem Teil des Volkes, (...) der gepfiffen hat, als die schwedische Nationalhymne angestimmt wurde. Man kann weinen wie Buffon und weitere Millionen von Italienern. Man kann fluchen wie De Rossi auf der Bank (...). Man kann schweigen wie Ventura, der selbstgerechteste Nationaltrainer (...). Alle ab nach Hause, ja. An den Ort, wo man am besten reflektieren kann, wenn wir dazu überhaupt noch in der Lage sind.»

«Corriere dello Sport»: «Es ist die Wirklichkeit eines italienischen Fußballs, der es zu der schmerzhaftesten Demütigung seiner Geschichte gebracht hat, eine Beschämung, eine sportliche Schande, die keinen Vergleich kennt. (...) Die Tränen von Buffon, aufrichtig und passioniert, bezeugen den Absturz, der viele Väter hat und dem niemand, wirklich niemand, entkommen kann.»

«Gazzetta dello Sport: «Am day after ist das entscheidende Spiel grausam, aber unvermeidlich. Ventura kann schon aus persönlicher Würde nicht anders als zu gehen. (...) Für Buffon und die anderen großen Alten ist die Vergeltung ungleich härter: Sie wurden von einer unwiderrufbaren Niederlage zum Abschied getrieben, nach so vielen erinnerungswürdigen Siegen.»

SCHWEDEN
«Göteborgs Posten»: «Was sollen wir sagen? Wunder in Mailand? Die Heldentat von San Siro? Die schwedischen Fans sangen: «Wir fahren zur WM und ihr nicht.» Kaum zu glauben, dass das stimmt. Wir. Fahren. Zur. WM.»

«Svenska Dagbladet»: «Ein 0:0 reichte für das Ticket nach Russland. Mamma Mia! [...] Was Janne Andersson und seine Leute mit dieser Nationalmannschaft gemacht haben, ist sensationell. Sie haben ein Kollektiv aufgebaut, in dem kein Spieler größer ist als das Team. Alles geben alles füreinander.»

«Dagens Nyheter»: «Es gibt nichts, was dies hier schlägt. [...] Es war nicht schön, aber es war ein Match biblischer Dimensionen. [...] Die Voraussetzungen und der Gegner machen dies zu einem Erfolg, der eigentlich nicht hätte passieren dürfen. Schweden hätte nicht zur WM fahren dürfen. Jetzt ist Schweden da. Der Hauptgrund ist, dass sie dachten, es könnte klappen.»

GROSSBRITANNIEN
«The Independent»: «Es zeigt Buffons Großartigkeit, dass selbst die Assoziation mit einem so traumatischen Ereignis - Italien verpasst das Turnier zum ersten Mal seit 60 Jahren - seine beachtliche Karriere nicht trüben kann.»

«The Sun»: «Die viermaligen Weltmeister werden nach der beschämendsten Nacht ihrer glorreichen Geschichte im nächsten Sommer von zu Hause zuschauen.»

«Mirror»: «Der italienische Fußball erleidet eine seiner größten Katastrophen, weil die italienische Mannschaft zum ersten Mal seit 60 Jahren die Teilnahme an der WM-Endrunde verpasst. Trotz unablässigen Drucks und zahlreicher Chancen konnten die Azzurri das 0:1 aus dem Hinspiel nicht umkehren und stürzten die fußballverrückte Nation in Wut und Verzweiflung.»

«The Telegraph»: «Ein langer frustrierender Abend in Mailand endet in einem Meer der Tränen.»

 

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