Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Hotelsuche in 
 

Schweiz schafft den Ausgleich

Rumänien
15.06.2016
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Mehmedi rettet Schweiz 1:1 gegen Rumänien
Die Schweiz hat den vorzeitigen Einzug in die K.o.-Runde der Fußball-EM verpasst. Stürmer Admir Mehmedi von Bayer Leverkusen rettete seiner Mannschaft am Mittwoch in Paris mit seinem Ausgleichstreffer aber immerhin ein 1:1 (0:1) im zweiten Gruppenspiel gegen Rumänien.
Galerie
Paris (dpa) - Dieses Ergebnis hält den Schweizern mit vier Punkten weiter alle Chancen offen. Aber auch die Rumänen mit jetzt einem Punkt haben vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Außenseiter Albanien noch die Möglichkeit weiterzukommen. Die Schweiz bekommt es am letzten Spieltag in Gruppe A mit Gastgeber Frankreich zu tun.
Der Schweizer Admir Mehmedi bejubelt seinen 1:1-Ausgleichtreffer.

Bogdan Stancu hatte vor 43 576 Zuschauern im Prinzenpark in der 19. Minute per Foulelfmeter für die Führung der Rumänen gesorgt. Zur Begleichung einer 22 Jahre alten Rechnung reichte es für Trainer Anghel Iordanescu mit seiner Mannschaft aber nicht. Der Coach hatte schon bei der WM 1994 in den USA auf der Bank gesessen, als die Schweiz im Gruppenspiel Georghe Hagi und Co. mit 4:1 entzauberten.

Damals verfügte die «Nati» noch über hochkarätige Stürmer wie Ex-BVB-Star Stephane Chapuisat. Bei der EM 2016 ist die Chancenverwertung dagegen noch stark ausbaufähig. Insbesondere der Frankfurter Bundesligaprofi Haris Seferovic ließ vor dem Gegentreffer zwei große Chancen liegen. Einmal setzte er den Ball nach einer feiner Drehung knapp am Tor vorbei (6.), dann scheiterte er an Schlussmann Ciprian Tatarusanu (16.). Schon beim 1:0 gegen Albanien hatte er beste Gelegenheiten ausgelassen, was sich fast noch gerächt hätte.

Die Quittung folgte für die Mannschaft von Vladimir Petkovic indes gegen Rumänien: Der russische Schiedsrichter Sergej Karasew ahndete ein Trikotzupfen von Kapitän Stephan Lichtsteiner an Alexandru Chipciu. Stancu ließ sich die Chance nicht nehmen und bewies wie beim unglücklichen 1:2 im Eröffnungsspiel Nervenstärke vom Punkt.
Fabian Schär (links) aus der Schweiz im Zweikampf gegen Cristian Sapu aus Rumänien.

In einem unterhaltsamen Spiel wussten die Rumänen durchaus zu gefallen. Chipciu und Gabriel Torje, die Iordanescu neu ins Team gebracht hatte, sorgten auf den Außenpositionen für Wirbel. Die reifere Spielanlage präsentierten aber die Schweizer, die noch vor der Pause durch einen Schuss des Hoffenheimers Fabian Schär (20.) und einen Kopfball von Blerim Dzemaili (39.) zu weiteren guten Chancen kamen. Petkovic hatte der gleichen Elf aus dem ersten Spiel mit insgesamt sieben Bundesligaprofis vertraut, Jungstar Breel Embolo musste erneut mit der Bank Vorlieb nehmen.

Wer dachte, die Schweizer würden mit neuem Schwung aus der Kabine kommen, sah sich zunächst getäuscht. Vielmehr kam wenige Sekunden nach Wiederbeginn auf der Gegenseite der gerade eingewechselte Ovidiu Hoban frei zum Schuss und verfehlte dabei nur knapp das Tor von Gladbach-Schlussmann Yann Sommer (46.). Kurz darauf musste HSV-Verteidiger Johan Djourou nach einer scharfen Hereingabe in höchster Not klären.

In der 57. Minute wurden die Schweizer aber doch belohnt. Im Anschluss an eine Ecke von Ricardo Rodriguez hämmerte Mehmedi den Ball ins Tor. Es war zugleich das Signal für eine Schweizer Schluss-Offensive, die aber nichts mehr einbrachte.

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
Weitere Artikel zu diesem Thema
 
Frankreich, Lille
15.06.2016
Sie kommen aus dem Nichts und schlagen brutal zu: Rund 150 russische Hooligans haben bei Kämpfen mit englischen Fangruppen für die hässlichen Bilder dieser EM gesorgt. Gewaltbereiten Fans werden Kontakte bis hinauf in höchste politische Kreise.
weiter
Frankreich, Lille
15.06.2016
Sie kommen aus dem Nichts und schlagen brutal zu: Rund 150 russische Hooligans haben bei Kämpfen mit englischen Fangruppen für die hässlichen Bilder dieser EM gesorgt. Gewaltbereiten Fans werden Kontakte bis hinauf in höchste politische Kreise.
weiter
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Die syrische Regierung hat überraschend zunächst keinen Vertreter zu der seit Wochen geplanten neuen Runde der Syrien-Friedensgespräche nach Genf geschickt. Das berichtete der UN-Vermittler Staffan de Mistura am Montag dem Sicherheitsrat in New
Die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission des Fußball-Weltverbands FIFA hat drei Funktionäre wegen Bestechung und Korruption lebenslang gesperrt. Dabei handelt es sich um Richard Lai, den Ex-Präsidenten des Fußballverbandes der Pazifikinsel
Streit ums liebe Geld: Tennis-Legende Boris Becker (49) will neu durchstarten. «Ich sehe meine aktuelle Situation als große Chance, mit meiner Vergangenheit aufzuräumen und meine Zukunft neu zu gestalten. Das bin ich meiner Familie schuldig»,
Nach langen Verletzungspausen werden die Tennisstars Novak Djokovic und Stan Wawrinka am Jahresende zurückkehren. Die auf Rang sieben abgerutschte ehemalige Nummer eins der Weltrangliste aus Serbien und der Schweizer Wawrinka, derzeit auf Platz
Ein 17-Jähriger hat am Sonntagabend im Osten der Schweiz mehrere Menschen mit einer Axt angegriffen und verletzt. Der Jugendliche hatte zunächst im Zentrum von Flums im Kanton St. Gallen mehrere Personen attackiert und wollte dann mit einem
Im Schweizer Saastal im Kanton Wallis droht ein Gletscherabbruch. Deshalb mussten am Samstagabend etwa 150 Menschen in Saas-Grund ihre Häuser verlassen. Geologen hatten an der Zunge des Triftgletschers in den vergangenen Wochen stärkere Bewegungen
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Das einzige, was Obelix zur Schweiz einfiel: "Flach und nass". Asterix-Fans wissen, warum das so ist. Der große Dicke mit der Streifenhose hat die Schweiz einfach verschlafen. Auch wenn wir heute wissen, dass die Schweiz alles andere als
Wir starten erst mal in Thusis und folgen brav den Schildern via mala oder via spluga. Er scheint hier in der Schweiz gut ausgeschildert. So gehen wir eine alte Straße entlang bis wir an deren Ende nach fast einer Stunde auf einer vielbefahrenen
Schams heißt auf Rätoromanisch Val Schons und ist ein Abschnitt des Hinterrheintals im Schweizer Kanton Graubünden. Das Schams bildet laut wikipedia die mittlere der drei Talkammern entlang des Hinterrheins. Vom Rheinwald wird es durch die
Die via mala: ein Mythos, der die Phantasie so anregt, dass er einigen Literaten als Romanvorlage diente. Schon zweimal verfilmt wurde der wohl berühmteste via mala Roman von John Knittel, aus dem Jahr 1934. Der Titel via mala verweist dabei
Gourmets entdecken bei den „Käsetagen Toggenburg“ in der Ostschweizer Ferienregion Delikatessen und Raritäten wie den „Bloderchäs“, den Urahn aller Käsesorten. Auf der dreitägigen Veranstaltung zeigen regionale Käser,
Die Eidgenossenschaft existiert als loser Staatenbund seit dem 13. Jahrhundert. Dem Nationalmythos zufolge wurde sie Anfang August 1291 auf der Rütliwiese zur Gründung beschworen. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat
Wetter

Bern


(13.11.2019 13:43)

-2 / 1 °C


14.11.2019
-3 / 0 °C
15.11.2019
-4 / 0 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Deutschland ist im Car ...
Preisgelder der UEFA N ...

Urlaub in Europa ...
Spanien immer eine Rei ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum