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Spagat zwischen Tradition und Moderne

Europa
Von Daniel Kroha   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Eine Reise nach Polen ist wie ein faszinierender Ausflug mit einer Zeitmaschine
Ein Land voller Kontraste: Wenn man die pulsierenden Großstädte verlässt und aufs Land hinauskommt, fühlt man sich wie in ein früheres Jahrhundert versetzt.
Galerie
Die Skyline von Warschau.

In manchen Gebieten Polens ist die Zeit einfach stehen geblieben. Anstatt moderner Traktoren zuckeln noch die Pferdefuhrwerke über die Landstraßen. Das neue Jahrtausend scheint hier nur als Gerücht zu existieren. So sind auch die vielen Traditionen übrig geblieben, die in unserer modernen Zeit oft in Vergessenheit geraten. Und genau darin liegt der unvergleichliche Charme, den das Land und die Leute ausstrahlen.

Eine dieser Traditionen ist die herzliche Gastfreundschaft, die uns Weltenbummlern entgegnet wird. Sie empfangen ihre Gäste mit offenen Armen und man sagt ihnen nach, dass für ihre Gäste nichts zu teuer sei, selbst wenn man später in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte. Es gibt also keinen Grund diesem freundlichem Land keinen Besuch abzustatten.

Die Basilika der Heiligen Jungfrau Maria in Chełm.
Ein weiteres Markenzeichen der Polen ist natürlich ihr Katholizismus. Über 90 Prozent der Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an und über die Hälfte gibt an ihren Glauben auch zu praktizieren. Gerade auf dem Land sind die Kirchen voll. In Lodsch und in Warschau besucht jeder Fünfte wöchentlich den Gottesdienst. Anfang August pilgern die Gläubigen zum Sanktuarium auf Jasna Gora, um an Maria Himmelfahrt an einer feierlichen Messe teilzunehmen. Die Pilger gehen häufig Hunderte von Kilometern zu Fuß.

Das Herz von Polen schlägt in Warschau. Die Hauptstadt an der Weichsel ist die achtgrößte Stadt Europas und keine befindet sich so sehr im Wandel wie Warschau. Man kann sehen, wie sich die Metropole vor den Augen verändert. Die Stadt ist eine einzige riesige Baustelle. An jeder Ecke wird renoviert und saniert und die kommunistische Gleichschaltungs-Architektur weggehämmert. Nach der Wende 1989 hat die Stadt enorm profitiert. In den letzten Jahren sind jede Menge neuer Einkaufszentren, Bürogebäude und Freizeitmöglichkeiten dazugekommen. Und die Stadt wächst weiter, vor allem nach oben. In der Skyline Warschaus stehen die Hochhäuser Spalier und machen die Hoheit des 1955 erbauten Kulturpalasts mitten im Zentrum von Warschau streitig.

Doch nicht nur Warschau sollte man in Polen besuchen. Wie eine Perlenkette und genauso wertvoll ringen sich die anderen Städte des Landes um ihre Hauptstadt. Absolut nicht versäumen sollte man es, durch die beeindruckende Altstadt von Krakau zu ziehen. Viele Jahrhunderte lang war die Stadt der Sitz der polnischen Könige. Aus der ganzen Welt strömten die Künstler und Gelehrten in die Stadt. Ihrem Talent und ihrer Phantasie verdanken wir zahlreiche einzigartige Kunstschätze, in denen die wichtigsten Strömungen und Epochen der europäischen Kulturgeschichte zum Vorschein kommen. Überall findet man viele bezaubernde und geheimnisvolle Orte, die uns Besucher magisch anziehen und den Alltag für eine Weile vergessen lassen.

Ganz im Osten des Landes gibt es noch immer Büffel.
Zur vollen Stunde ertönt auf dem Krakauer Marktplatz das berühmte polnische Hejnał. Das Warnsignal wurde im Mittelalter zur Morgen- und Abenddämmerung gespielt, um die Öffnung und die Schließung der Stadttore anzukündigen. Die Legende besagt, dass Angreifer im Jahr 1241 den Hejnał-Trompeter mit einem Pfeil im Hals getroffen wurde und das Signal abbrach. Bis heute wird das Hejnał unvollendet gespielt. Abends kann man durch die zahlreichen Kneipen ziehen und natürlich Wodka trinken. Eine Spezialität ist der Büffelgras-Wodka, auch Zubrowka genannt. Sein Name kommt vom polnischen zubr, dem Büffel, die noch immer in den Ebenen im Osten grasen. Sein besonderes Aroma soll der Wodka von einem Halm Büffelgras erhalten, der in der Flasche steckt. Das wissen wir nicht, trotzdem "Na zdrowie!". Zum Essen gibt es entweder Bigos, ein Eintopf aus Sauerkraut und Weißkohl mit Speck und Wurst oder die berühmten Pierogi, Maultaschen mit Fleisch oder mit Quark gefüllt.
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