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Union und SPD verhandeln weiter über Knackpunkte

Deutschland
04.02.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Obwohl sie nicht bis spät in den frühen Morgen verhandeln wollen, reden Union und SPD auch am Sonntagabend weiter über einen Koalitionsvertrag. Nach parteiinternen Gesprächen würde wieder die 15er-Spitzenrunde tagen, hieß es am Abend aus Verhandlungskreisen nach dem Abschlussstatement von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Man wolle eine Einigung in strittigen Punkten in der Gesundheits- und Finanzpolitik erreichen. Weitere Statements seien zunächst nicht mehr geplant.

Man habe sich gegen eine Nachtsitzung entschieden, hatte Klingbeil vorher verkündet. Die möglichen Koalitionäre hatten sich Montag und Dienstag von vornherein als Puffertage frei gehalten. Am Montag sollen die Gespräche um 10.00 Uhr in der SPD-Zentrale fortgesetzt werden. Zu den zentralen Streitthemen zählten noch die «Zwei-Klassen-Medizin» und die sachgrundlose Befristung von Jobs. Bei anderen wichtigen Themen haben Union und SPD bereits Einigungen gefunden - unter anderem im umstrittenen Bereich Wohnen und Mieten.

 

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