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Von Athen zum Berg Athos

Deutschland
Von Theo Kurtz   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Griechenland ist reich an Sehenswürdigkeiten
Wer sich auf Sightseeing-Tour gen Griechenland aufmacht, der hat die Qual der Wahl. Es gibt hunderte von architektonischen Überbleibseln, die in der Antike errichtet wurden. Dazu gesellen sich eine Vielzahl von Museen, in denen man auch eine Reise durch die Jahrtausende alte Geschichte des Landes antreten kann.
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Wer sich in das pulsierende Leben der Metropole Athen stürzen möchte, der sollte – natürlich die Akropolis, auf dem Erkundungszettel haben. Einen Besuch wert sind zu dem das erst 2009 eröffnete Akropolismuseum und das Archäologische Nationalmuseum.

Am Südwesthang des Parnass-Gebirges liegen in etwa 700 Meter Höhe die antiken Ruinen der Stadt Delphi. Die Stadt galt im Mittelalter als der Mittelpunkt der Welt. Heute gehört das antike Delphi zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Metéora-Klöster östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien, Griechenland gelegen, gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name „Metéora“ leitet sich ab von „meteorizo“, was so viel wie „in der Luft schwebend“ bedeutet. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf einem hohen Felsen gebaut wurden, sodass sie bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen. Die gesamte Anlage besteht aus 24 einzelnen Klöstern und Eremitagen, von denen heute nur noch sechs bewohnt sind. Die restlichen achtzehn Klöster sind entweder zu schwer zu erreichen oder wurden wegen Einsturzgefahr verlassen. Ein Schnappschuss wert ist auch der Ende des 19. Jahrhunderts erbaute, 6,3 Kilometer lange Kanal von Korinth, der das griechische Festland von der Halbinsel Peloponnes trennt. Einen Umweg lohnen auch die antiken Sportstätten von Olympia, an denen fast 1000 Jahre lang die Olympischen Spiele abgehalten wurden.

Wer den Trubel des Alltags hinter sich lassen und in die Weltabgeschiedenheit
Für Frauen sind die Klöster von Athos tabu.
eintauchen möchte um dort vielleicht auf der Suche nach dem eigenen Ich fündig zu werden, dem kann man eine Wanderung auf dem Heiligen Berg Athos ans Herz legen. Athos ist eine orthodoxe, 336 Quadratkilometer große Mönchsrepublik und genießt innerhalb Griechenland weitestgehende Autonomie. Rund 2200 Bewohner zählt dieser Staat im Staate, den man auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki findet. Die Einwohner, in erster Linie Mönche, leben und arbeiten in den 20 Großklöstern. Wer die 50 Kilometer lange und bis zu acht Kilometer breite Republik, die übrigens seit über 1000 Jahren ihre Souveränität besitzt, erkunden möchte, muss sich in Geduld üben. Hinfahren, Personalausweis vorzeigen und dann auf Schuster Rappen losmarschieren, das geht bei den Mönchen nun wirklich nicht. Dem normalen „Touri“ bleibt die Mönchsrepublik generell versperrt, nur Pilger dürfen sich Hoffungen auf Einlass machen.

Aber auch der Strom der Gläubigen ist streng reglementiert. 120 Besucher können die mit Mauern, Zäunen und Stacheldraht bewehrte Grenze täglich passieren. Nur zehn Pilger nicht-griechisch-orthodoxen Glaubens ist es pro Tag erlaubt einzureisen. Wer sich also als Katholik oder Protestant gen Athos aufmacht, sollte rechtzeitig, mindestens ein halbes Jahr vor Pilgerreiseantritt seinen Antrag stellen und dabei die freien Kontingentsplätze abklopfen. Und dann beginnt für die von einer grenzenloser Reisefreiheit verwöhnten Europäer ein ungewohnter bürokratischer Hindernislauf. Für Athos wird eine Art Visum benötigt, das so genannte Diamonitirion. Das muss man beim Büro des Heiligen Berges in Thessaloniki beantragen. Postalisch sendet der Athos-Besucher in spe dorthin eine Kopie seines Passes. In diesem Büro muss man übrigens vor Antritt der Pilgerreise persönlich vorstellig werden. Dort wird auch die Bestätigung für den Grenzübertritt ausgehändigt. Im Büro des Heiligen Berges in Ouranoupolis, der letzten „weltlichen“ Siedlung vor der Grenze, wird dann das Bestätigungsschreiben gegen das begehrte Diamonitirion umgetauscht. Für diese Dokumenten-Transaktion darf man dann noch 35 Euro auf den Bürotisch blättern. Einreisen kann man nach Athos übrigens nur mit dem Schiff. Vom Hafen von Ouranoupolis aus erreicht man eineinhalb Stunden später auf dem Wasserweg Dafni, den Haupthafen der Mönchsrepublik.
Übrigens Frauen müssen auf Athos nach wie vor draußen bleiben. Auf dem Heiligen Berg werden heute nur Hühner als weibliche Wesen geduldet. Und auch nur deswegen, weil die Mönche den Eidotter für ihre Ikonenmalerei brauchen.

Urlaubsfallen, in denen die Touristen hineinstolpern, die findet man in Hellas nicht. Dennoch gibt es auch in dem südeuropäischen Land Fettnäpfchen, in denen man mal hineintreten kann.

Obwohl Griechenland von drei Seiten von Wasser umgeben ist, ist Fisch relativ teuer. Die Ägäis, „die Badewanne“ des Landes, ist hoffnungslos überfischt. Im Restaurant wird das Flossentier nach Gewicht bezahlt, das heißt: Vor der Zubereitung des Menüs sollte man einen kurzen Kontrollblick auf die Waage werfen, ansonsten könnte eine saftige Rechnung dann hinterher dem Gast doch noch schwer im Magen liegen.

Die Griechen sind ein religiöses Volk. 98 Prozent der Hellenen sind griechisch-orthodoxen Glaubens. Und sie erwarten, dass ausländische Besucher nur in passender Bekleidung die Gotteshäuser betreten. Frauen sollten ihre Schultern und Knie bedeckt haben, Männer sollten zumindest in langen Hosen in die Kirche gehen.

In deutschen Landen sind fast alle Läden durchgehend geöffnet. Als Griechenland-Besucher muss man sich von der lieb gewonnenen Art, fast rund um die Uhr shoppen gehen zu können, verabschieden. Ab 14 Uhr wird im sonnigen Süden das geschäftige Treiben für mindestens drei Stunden auf Eis gelegt. Wer in der Zeit unbedingt meint, einen Hellenen aus der Mittags- bzw. Nachmittagsruhe reißen zu müssen, der macht sich nicht unbedingt Freunde.


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